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Voraussetzungen

Zur Bildung einer Gruppe der "Europa-Miniköche" sind entweder mehrere gastronomische Betriebe notwendig, die jeweils 2 oder mehr Monatstreffen gestalten, oder ein gastronomischer Betrieb der in der Lage ist, alle 20 Treffen und die Aktionen alleine zu veranstalten.

20 Monatstreffen finden insgesamt statt, an denen den Kindern insgesamt über 80 einzelne Komponenten in Küche und Service vermittelt werden ( pro Treffen mindestens 4 Komponenten).

Zusätzlich zu den monatlichen Treffen sollen noch verschiedene Projekte mit freiwilliger Beteiligung an jeweils vereinbarten Nachmittagen gestartet werden. Dazu sind Partner notwendig (siehe im Fotoalbum Seite "Gemeinsame Aktionen".

Zur fachlichen Gesamtbetreuung ist die Zusammenarbeit mit dem regionalen Hotel- und Gaststättenverband oder mit einer Hotelfachschule wünschenswert.

Eine Oecotrophologin, ein Ernährungsberater/in, ein Biologielehrer/in oder eine andere kompetente Person aus dem Bereich Ernährung / Umwelt / Selbsterzeuger muss für die Theoriestunde zur Verfügung stehen. Als exklusiver Gesundheitspartner steht uns hierbei die BARMER-GEK unterstützend zur Seite und finanziert die Ernährungsfachkräfte. Jede Gruppe bekommt im Internet Seiten eingestellt, in denen sie ihr eigenes Fotoalbum, ihre Partner, die Termine für die Aktionen und Monatstreffen einpflegen können.

Für zusätzliche Aktionen ist es von Vorteil ein regionales Netzwerk von Erzeugern wie Landwirte, Bäcker, Metzger Mühlen, Fischzucht oder aber auch großen Lebensmittelproduzenten auf zu bauen. Für die Prüfung ist eine Verbindung zur örtlichen IHK notwendig. Jede Gruppe hat einen eigenen Schirmherren aus Politik oder Wirtschaft. Vor dem Start einer Gruppe bekommt jeder Teamleiter ein "Handbuch für Teamleiter" in dem alle Fragen zur Durchführung einer Gruppe beantwortet werden und unterschreibt danach eine Vereinbarung zur Durchführung mit der gGmbH. Über einen internen LOGIN-Zugang stehen für Teamleitung und Ernährungsfachkräften ALLE notwendigen Unterlagen, Rezepte, Arbeitspläne und Formulare zur Durchführung im Netz bereit.

Zur Organisation, Durchführung und zur Finanzierung des gesamten Projektes werden folgende Beiträge von den Gruppen, bzw. von den Eltern erhoben und in ein Poolkonto eingezahlt:

  • Kosten:
  • Die Eltern zahlen pro Kind 150,00 EUR für diese zwei Jahre, Die Veranstalter, Teamleiter der Gruppe, oder wie in den meisten Fällen der Schirmherr, zahlen für die gesamte Organisation und Durchführung des Projektes einmalig 1000,00 EUR für diese 2 Jahre ein. Für sozial schwache Familien werden jeder Gruppe zwei Freiplätze gewährt.

  • Die Kinder werden eingekleidet: Mit Kochjacke, Knöpfe, Halstuch, Schürze, Baseballcap
  • Sie bekommen ein eigenes Messer, einen professionellen Sparschäler, ein Spätzlebrett mit Schaber, Herz- oder Sternausstecher, eine Stoffserviette und einen Hartschalenkoffer zur Aufbewahrung.
  • Eine schwarze Jeans und schwarze Schuhe müssen sie selbst stellen.

Der monatliche Nachmittag beginnt mit kindgerecht aufbereiteter Ernährungslehre, die soweit wie möglich den BIO -Unterricht unterstützen soll. einzelne Gruppen fassen auch 3 Unterrichtseinheiten an einem gesonderten Tag zusammen. Dazu wird der Unterrichtsstoff und das Unterrichtsmaterial (Folien, Präsentationen, Dateien usw.) in deutscher Sprache bereitgestellt.

Der Umweltschutz sowie die Bedeutung regionaler Produkte und Selbsterzeugung spielen eine wesentliche Rolle. Dazu sind kompetente Partner zu suchen. Jede Gruppe hat einen eigenen Bauerngarten vor Ort, den die Kinder mit ihren Eltern anlegen, betreuen aber auch für sich abernten dürfen.


Die Kinder teilen sich jeden Nachmittag in 3-4 Gruppen, in Küche und Restaurant, die jeweils nach 30 Minuten wechseln. Somit haben alle Miniköche alle Komponenten an einem monatstreffen einmal gemacht. Zum Schluss eines jeden Treffens wird das von den Kindern Gekochte von den Kindern selbst serviert und anschließend gegessen.

Am Ende dieses Projektes werden die Kinder einer Prüfung unterzogen, um das Erlernte zu überprüfen. Die IHK stellt allen Kindern ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme an einem 2 jährigen Berufsvorbereitungsseminar aus. Die Zertifikate werden von der IHK erstellt und getragen. Somit ist dieses Projekt auch sozialpolitisch sehr wertvoll. Über dieses Zertifikat haben schon weit über 400 junge Menschen einen Ausbildungsplatz bekommen und das nicht nur in unseren gastronomischen Berufen.